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Als Teil des Instituts für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien konzentriert sich die Wiener Forschungsgruppe "Empirische Kommunikationsforschung" (empcom) unter Univ.Prof. Dr. Jürgen Grimm in ihrer Arbeit auf Theoriekonzepte, Methoden und Anwendungen kommunikationswissenschaftlicher Forschung in den Bereichen Produktion, Distribution und Rezeption mediengestützter Kommunikationen.

Im Zentrum der theoriegeleiteten Kommunikationsforschung stehen Fragen der Information und Unterhaltung, die in Praxisfeldern der politischen Kommunikation, der Nachrichtenvermittlung, der Geschichtsvermittlung, des Entertainment-Education bereichsübergreifend untersucht werden. Dabei werden klassische Massenmedien (Print, TV) ebenso wie Online-Medien (Internet-Plattformen, Socia

l Media, Twitter, etc.) berücksichtigt und in ihrer Interdependenz analysiert. Besonderes Augenmerk gilt den kommunikativen Gestaltungsmitteln wie Humor, narrative und dramaturgische Einbettung, Verwendung von Gewaltdarstellungen und Zeitzeugen, die kausal mit Rezeptions- und Wirkungseffekten (z.B. Wissenstransfer, Einstellungsbildung, Inokulation) verknüpft werden. Auf diese Weise ergeben sich kommunikationspraktische Schlussfolgerungen in den Bereichen Qualitäts- und Boulevardjournalismus, Jugendschutz, didaktischen Medieneinsatz und Entertainment-Education.

Gemeinsam mit dem sozialwissenschaftlichen Forum Wien wird der methodologische und methodische Arbeitsbereich ausgebaut.

NEWS

Workshop-Konferenz: "Kommunikationsmuster der Radikalisierung"

Am 28. November findet die  Auftaktveranstaltung des Forschungsprojektes 
"Kommunikationsmuster der Radikalisierung"
 unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Jürgen Grimm am Wiener Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft statt. Das interdisziplinäre Projekt – gemeinsam mit dem Institut für Informatik und der Donau-Universität Krems – bekam den Zuschlag aus den Mitteln des Jubiläumsfond der Stadt Wien für die Akademie der Wissenschaften. Nähere Informationen finden Sie im Veranstaltungsprogramm.

 

Jobausschreibung! UniversitätsassistentIn (prae doc) wanted!

Das Team von Prof. Grimm sucht eine/n Universitätsassistent/in (prae doc) im Ausmaß von 30 Wochenstunden für das Fach der Kommunikationswissenschaft. Interesse bzw Kenntnisse bzgl empirischer Studien inkl physiologischer Messungen sowie Arbeitsfrohsinn werden vorausgesetzt. Bewerbungsfrist: verlängert auf 31. Juli 2017.

Lange Nacht der Kirche: Woher kommt der Hass im Netz?

Anlässlich der "Langen Nacht der Kirchen" am 9. Juli 2017 sprach Prof. Grimm bei einer Podiumsdiskussion zum Thema Hass im Netz.  Gemeinsam mit der Pastoraltheologin Prof. Regina Polak, dem ORF-Religionsjournalist Christoph Riedl-Daser, Rechtsextremismus-Forscher und DÖW-Mitarbeiter Andreas Peham und Moderator Henning Klingen von der Kathpress wurde dieses Thema in der Wiener Mariahilferkirche facettenreich erörtert. Gewiss sei Hatespeech mit Sorge zu beobachten, aber nicht jede Form der Entrüstung ist in einem demokratischen Diskurs bereits verwerflich, betonte Grimm. Presse-Echo und damit nähere Einblicke zur Diskussion gibtes in der Wiener Zeitung als auch in der Kathpress

Medienpsychologie - quo vadis?

„Der kritische Dialog unter Kollegen ohne empirisches Kriterium tendiert zum bloßen Austausch von Meinungen ohne Aussicht auf intersub­jekti­ven Erkenntnisfort­schritt.“ Anlässlich des 70. Geburtstages von Prof. Vitouch thematisiert Prof. Grimm in seiner Keynote die Vergangenheit, Gegenwart und vor allem die Zukunft des Faches mit besonderer Betrachtung der Medienpsychologie.

Zur gesamten Rede geht es hier...

 

 

 

Werner Schneyder im Dialog: Funktion und Grenzen des politischen Humors

Der bekannte Kabarettist und Autor Werner Schneyder spricht am 18. Mai 2017 auf Einladung von Prof. Grimm zum Verhältnis von Humor und Politik - Tretminen der Aufklärung?: Brauchen wir Humor? Und wenn ja - worin besteht sein gesellschaftlicher Wert? Wie kann man angesichts von Terroranschlägen und Flüchtlingswellen kühlen Kopf bewahren und obendrein die gute Laune zumindest nicht ganz und gar vergessen? Sind Kabarett und Satire etwa doch nur eine weitere Spielart der Komfort-Kultur, die uns von den Herausforderungen der Realität ablenkt?
(C) Manfred Schneyder

Weitere Informationen gibt es hier...

  

 

„Bomben-Stimmung!“ bei der 5. „Wiener Fernsehforschung – aktuell“

Informations- und Unterhaltungsvermittlung in Zeiten des Terrors: Am Freitag, den 19.5. 2017 fand am IPKW eine von Prof. Jürgen Grimm organisierte Tagung zum Thema empirische Medienrezeptions- und Wirkungsforschung statt. Ziel der Veranstaltung mit dem Titel „Bomben-Stimmung. Informations- und Unterhaltungsvermittlung in Zeiten des Terrors“ ist es u. a., das Gespräch zwischen Kommunikationswissenschaft und Kommunikationspraktikern zu fördern. Mit dem Programm soll ein Praxisimport in die Wissenschaft als auch ein Wissenschaftstransfer in die Medienpraxis ermöglicht werden.

Zu detaillierteren Infos zu den einzelnen Vorträgen geht es hier... 

 

Grimm zu den Grenzen der Schweigespirale in der Furche

Die deutsche Kommunikationswissenschaftlerin Elisabeth Noelle-Neumann wäre im Dezember 2016 hundert Jahre alt geworden. Bekannt wurde sie vor allem mit ihrer Theorie der "Schweigespirale", welche international für Aufmerksamkeit sorgte. Jürgen Grimm diskutiert im Feuilleton-Teil von "Die Furche" vom 19. Jänner 2017 die Grenzen dieses theoretischen Zugangs - gerade in Hinblick auf aktuelle Entwicklungen wie Trump & Co.

Zum Artikel gehts hier...

Radio Bremen: Kitsch - zu unrecht belächelt?

Passend zur Weihnachtszeit geht Radio Bremen der Frage nach der Existenzberechtigung des Kitsch nach. "Kitsch ist Massenkultur und symbolisiert das Bedürfnis nach Harmonie", so Jürgen Grimm im Interview erklärt Jürgen Grimm.

Hier gehts zum Radio-Interview..

 

tv diskurs: Artikel zur Tagung "Communicating History"

Die Fachzeitschrift tv diskurs widmet der Tagung "Communicatin History in the Transnational Space." Das Fazit: "Gerade die Einzigartigkeit des Holocausts erschließt seiner medialen Rezeption ein hohes Sensibilisierungs- und Humanisierungspotenzial." 

Hier gehts zum Artikel...

 

 

 

Prof. Grimm zu Gast bei Meryns Sprechzimmer im ORF

Narzissmus - altes Phänomen, neues Weltbild?

Narzissmus ist eine Persönlichkeitsstörung, die Männer wie Frauen betreffen kann. Meist sind Narzissten charmant, oft auch charismatisch. Prof. Grimm diskutiert bei Siegfried Meryn mit  Sexualtherapeutin Prof. Dr. Gerti Senger und dem Neurowissenschafter und Psychiater DDr. Ralph Bonelli über die krankhafte Selbstliebe und ihre Folgen.

Zum Video gehts hier...

Furche-Artikel zum Forschungsprojekt Geschichtsvermittlung


Die Zeitung "Die Furche" widmet am 3. November 2016 der Forschung des Lehrstuhls Grimm zum Thema Geschichtsvermittlung und Holocaust einen ganzseitigen Artikel. Grimm im Interview: "Die mediale Thematisierung von Kriegsgräuel und Massakern kann einen ,ethischen Imperativ' zur Vermeidung von Zivilisationsbrüchen generieren."

Zum Artikel gehts hier...

 

 

Konferenz: "Contested Memories of the Difficult Past"

Welchen Einfluss nehmen Kunst und Kultur auf die Erinnerungskultur bezüglich Opferhaltung, Diaspora und Verantwortung in postsozialistischen Ländern? Dieser Fragestellung widmete sich die Konferenz "Contested Memories of the Difficult Past - Eastern Europe and Its History of the 20th Century" vom 30 September – 2 October 2016 in Kiew. Prof. Grimm näherte sich in seinem Vortrag vor allem den Formen und Herausforderungen einer Erinnerungskultur im Digitalen Zeitalter.

 

Zum Video gehts hier...

WELTjournal: "Propagandakrieg - der Kampf um unsere Meinung"

(c) Bildschirmfoto YoutubeGeht es um Kriege und Krisen, vermischen sich Berichterstattung und Propaganda. Nicht nur in Russland und China, sondern auch in westlichen Demokratien werden Nachrichten selektiert. Ein objektiver Eindruck ist für JournalistInnen als auch RezipientInnen schwer erreichbar.  Das "WELTjournal" beschäftigt sich in seinem Film "Propagandakrieg - der Kampf um unsere Meinung" mit dieser Thematik. Prof. Jürgen Grimm betont im Interview: "Wir haben eine Dämonisierung der russischen Seite, die an Formen erinnert, wie wir sie noch nicht einmal im Kalten Krieg erlebt haben, sondern eher im Zweiten Weltkrieg gang und gäbe war.

Mehr dazu...

Video zur Konferenz: Holocaust Reception in the Transnational Space

Die Videos zur Konferenz zur medienbasierten Holocaust-Rezeption geordnet nach den einzelnen Vortragenden sind nun online. 

Zu den Videos geht's hier... 

 

 

 

Medienbasierte Holocaust-Rezeption und nationale Identität in acht Ländern

(c) Alexander Johmann/Wikimedia Commons

Wem gehört der Holocaust? Welche Form des Erinnerns ist angemessen? Sind die Verarbeitungsimperative auf die mit den Tätern und Opfern verbundenen Gruppen beschränkt? Oder haben auch die Zaungäste des Holocaust eine Pflicht zur Konfrontation mit dem ultimativen Zivilisationsbruch? Und schließlich: Welche medialen Formen der Geschichtsvermittlung sind geeignet, zukünftige Rückfälle in die Barbarei zu erschweren. 
Nachfahren von Opfern, Tätern und Beobachtern des Juden-Genozids diskutierten auf Einladung von Univ.Prof. Jürgen Grimm am 17. und 18. Juni 2016 Probleme der Erinnerungskulturen in ihren Ländern auf einer Konferenz in Wien.

Furche-Interview: „Gewaltbilder dürfen gezeigt werden"

Gewaltbilder sind in den Medien allgegenwärtig - und auch notwendig, so der allgemeine Tenor. Doch welche Art von Gewaltdarstellung ist in den Massenmedien legitim? Welche ethischen Faktoren spielen eine Rolle? Wann hört der aufklärerische Aspekt auf und fängt der voyeuristische an?
Diesen Fragestellungen widmete „Die Furche” Anfang Mai 2015 ein ausführliches Interview mit Univ.Prof. Dr. Jürgen Grimm.   

 

 

"Die Presse": Demagogie und Desinformation in Russland

Die Tageszeitung "Die Presse" befragte am 31. Jänner 2016 Jürgen Grimm zu der These, ob Russland Medieninhalte zur gezielten Schwächung Europas nutzt und dabei vor allem Deutschland ins Visier nimmt. "Das Schlechte wird nach außen verlagert, um innerpolitisch zu punkten", so der Kommunikationswissenschaftler.

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Tagung „3. Wiener Fernsehforschung - aktuell”

(c) Thierry Geoffroy/Common.WikiAm 30. September 2015 präsentierte das Team des Lehrstuhls "Empirische Kommunikationsforschung" von Univ.Prof. Dr. Grimm im Rahmen der 3. Wiener Fernsehforschung - mit dem Untertitel 'Entertainment-Education Anwendungen in Alltag und Politik' aktuelle Forschungsergebnisse.

"Unterhaltung ist Information! - Edutainment im Spannungsfeld von Belehrung und Vergnügen"

"Wir sind daran gewähnt, Information und Unterhaltung als Gegensätze zu behandeln. Meine These ist aber, Unterhaltung funktioniert auch als Unterhaltung nur dann, wenn bestimmte Informationsprozesse laufen", so Univ.Prof. Dr. Jürgen Grimm anlässlich der medien impuls Mai 2014 zum Thema: "Let me edutain you - Fit für die digitale Welt?" Der Titel des Vortrags lautete: "Unterhaltung ist Information! - Edutainment-Programme im Spannungsfeld von Belehrung und Vergnügen." 

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Kitsch as Kitsch can: Heiße Debatte zwischen Liessmann und Grimm zum Thema Kitsch

Aus dem Archiv: Am 8.4.2013 diskutierten Jürgen Grimm und Konrad Paul Liessmann zum Thema "Kitsch und Medien". Das Gespräch wurde von dadadadatv aufgezeichent und von Dietmar Ecker moderiert. Unter dem Titel "Zwischen Winnetou und Gartenzwerg" ist es auf Youtube zu hören.

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